Auch bei den vierten Ferien in den Niederlanden gab es wieder Neues zu entdecken und zu staunen. Da sich unser Besuch langsam dem Ende zuneigt, hier einige Highlights der letzten zwei Wochen:
Fahrrad fahren
Also nicht das Fahrradfahren an sich, sondern speziell in diesem ultimativem Veloland. Eigene Velowege, nicht nur aufgemalte gelbe Streifen. Sogar rund um den Kreisverkehr, sicherer geht es fast nicht. Es gibt eine eigene App fuer Velowege, mit Informationen ueber Werkstaetten und Verpflegungsmoeglichkeiten. Erstere musste Cathy in Anspruch nehmen. Innert einer Stunde war ihr Reifen geflickt und sie bereit fuer die Weiterfahrt. Noch mehr Argumente gefaellig:

Eine mehrstoeckige, unterirdische und kostenlose Veloparkanlage beim Bahnhof Utrecht Centraal

Ebenfalls in Utrecht gesichtet

Velostrasse, Autos sind hier nur zu Gast!
Nationaal Militair Museum
Unsere Tauschfamilie gab uns als Ausflugstipp in der Region das nationale Militaermuseum mit. Okay.. A must see! Da es nur 30 Velominuten von unserem temporaeren Haus entfernt war, warum nicht? Und ehrlich, wir waren alle sehr beeindruckt. Ich denke, dass die Niederlaender auch einen anderen Bezug zu ihren Streitkraeften haben als wir, das Museum konnte sich auf jeden Fall sehen lassen. Ich vermute, dass sie auch ein anderes Budget zur Verfuegung haben als das Fliegermuseum Duebendorf. Natuerlich kamen auch die Aviatikfans in unserer Familie nicht zu kurz. Zum schmunzeln regte uns ein ausgestellter F5-Tiger an, hier als Antiquitaet verkauft, bei uns immer noch in der Luft. Zum Abschluss konnten wir noch eine Runde in einem alten Militaertransporter mitfahren, und fast haetten wir im Shop ein Tarnzelt gekauft. Svea hat uns wohlweislich davon abgehalten.


Maasvlakte 2, der groesste Hafen Europas
Noel hat dank seiner Top Berufsschule verschiedenste Einblicke in die Welt der Logistik. Waere es moeglich, den neuen Hafen vor Rotterdam zu besuchen? Hausherr Bram suchte uns die Informationen heraus. Wir seien die ersten in 15 Jahren Haustausch, die das machen wollen. Sobald er von Noels Berufslehre erfuhr, war es ihm klar warum. Bis dahin war es aber eine ziemliche Reise, zuerst mit dem Zug zwei Stunden bis Rotterdam, dann mit der Metro bis an den Strand und zum Schluss noch die Faehre. Unterwegs zum Hafen trafen wir sogar Seehunde an, der Kapitaen machte extra eine Schlaufe, damit wir sie vom Nahen sehen konnten. Seit den Bauarbeiten am neuen Hafen sind sie hier heimisch geworden, vor allem der flach abfallende Strand sagt ihnen sehr zu. Sie scheinen sich an den Ozeanriesen nicht zu stoeren. Die Hafentour war sehr eindruecklich, auch wenn die vor allem die gruenen Firmen, zum Beispiel eine die Fundamente fuer Windraeder herstellt, betont wurden. Der erste vegane Hafen Europas, witzelten wir. Trotz allem, fuer uns Landratten ein einmaliges Erlebnis. So ein voll automatisiertes Containerterminal ist schon sehr imposant. Und hey: Seehunde!


Die Schwester des weltbekannten Schiffes
City Life
Wie schon in den vorherigen Berichten beschrieben, die Staedte in den Niederlanden haben es uns angetan. Vor allem gibt es auch ausserhalb von Amsterdam (das mittlerweile wirklich ueberlaufen ist) spannende Orte zu entdecken. Jede Stadt hat ihren eigenen Charakter und die Mischung von Moderne und Tradition ist sehr interessant. Natuerlich kamen auch unsere Shoppingqueens auf ihre Kosten, dank dem momentanen Eurokurs muessen wir nach unserer Rueckkehr nicht gerade Konkurs anmelden. Manchmal sind wir auch ohne Ziel durch die Strassen geschlendert oder mit dem Tram gefahren und haben dabei so manches lustige Detail entdeckt, zum Beispiel ein Cafe, in dem zwei echte Katzen auf der Theke chillten.
























