Schnipsel: Marketing, Gastbeitrag von Svea

Wir mussten in der Schule einen kleinen Artikel schreiben zu einem Thema. Ich wählte das Thema Mittel der Werbung , weil mich Marketing interessiert. Ich habe auch gemerkt, dass ich gerne schreibe und ich noch mehr zu dem Thema schreiben will. Also hier mal etwas anderes, als was es sonst hier gibt, ein Abstecher zum Thema Marketing. Viel Spass beim Lesen und mir viel Glück beim Schreiben ( :

LG Svea

Schnell lebende Welt

Wir leben in einer schnell lebenden Welt (wegen tiktok Kurzviedeos etc.). Ein Beispiel dafür ist, gibt es ein Kleid was mega der hype auf Tiktok ist, hat das jeder in Kürze. Nur eine Woche später ist es wieder out. Es gab dan viele Video,s wo Leute sagten wie hässlich es doch war, als wäre es ein Jahr her und wie peinlich es ist wenn man zu spät für den Trend war. Darum ist das Marketing heute anders als vor 10 Jahren. Heute ist Social Media der Ort um Werbung zu machen. Gerade Jugendliche erreicht man so am besten.

Influencer/in

Gerade Jugendliche (also mich hehe) erreicht man am besten mit Stars oder Influencer. Das heisst eine Marke fragt Influencer x an für eine kurze Werbung für ein Produkt und man erhält dazu noch einen Rabatt-Code. Ihr denkt jetzt vielleicht ja aber das checkt man doch (aus eigener Erfahrung). Die Methode der Werbung ist die eine der besten oder sogar die beste. Es muss zwar irgendwo stehen, dass es Werbung ist aber man vertraut seinen Lieblings Influencer/in das sie das Produkt gut getestet haben. Viele Influencer/in aber auch Stars haben ihre eigene Marke oder Merch. Die sind meist (nicht immer) aber eher schlecht. Zum Beispiel hat Kavla Shyx (Influencerin) eine Marke in Zusammenarbeit mit Aboutyou (Fast Fashion Marke) die eine sehr schlechte Qualität hat und dafür eigentlich zu teuer ist. Auch weil Kayla andere Werte vertritt, als Fast Fashion (wenn euch das Thema zu dieser Marke interessiert, Sashka hat ein gutes Video dazu gemacht).

Green-washing

Leider sehr wichtig, wenn es um Marketing geht. Was ist das? höre ich die letzte Reihe rufen. Hier eine kleine Erklärung: Greenwashing ist, wenn eine Firma sagt wir sind nachhaltig aber eigentlich sind sie es nicht. Firmen müssen sich gut vermarken können und weil der Klimawandel ein wichtiges Thema ist. Weil aber die meisten Firmen mehr Geld verdienen wen sie nur so tun als würden sie nachhaltig sein oder ihre Leute fair bezahlen faken sie es eben (so asis).

Wahlen Amerika

Jetzt fragt man sich hä was macht dieses Thema hier? Na ja, Marketing mus nicht immer ein Produkt sein, sonder kann auch eine politische Person sein. Donald Trump wurde ja angeschosen und hat gerade danach gesagt «figth». Das ist ein bisschen wie ein Slogan oder ein Reizwort. Gerade in so einer Situation hat er die volle Aufmerksamkeit. Ich glaube, dass das am Ende bei den Wahlen wichtig sein wird. Es ist doch mit ein sehr intressanter Moment, ein Mensch der gerde angeschossen wurde denkt nur ans Marketing. Ich glaube aber das am Ende Kamala Harris das beste Marketing hat. Sie hat einen Star, der sie unterstütz und das ist Taylor Swift. Das könnte ein grosser Vorteil sein.

Fazit:

Marketing ist wohl die Branche, die sich am meisten den Zeiten anpassen muss. Und wohl eine der Branchen, die am meisten nicht die Wahrheit sagt. Klar wir alle sind Konsumopfer aber es muss nicht immer negativ sein. Ich habe air up durch eine Werbung entdeckt und meine Flasche ist diesen Sommer 3 Jahre alt geworden. Seit ich sie habe, trinke ich genug Wasser. Es lohnt sich aber bei jedem Kauf zu überlegen, ob es gut für die Umwelt ist.

Ich hoffe es hat euch gefallen, meinen Text zu lesen. Ratet gerne welche Note ich bekommen habe und schreibt es in die Kommentare.

Puffer Teil 8: SIFA! SIFA! SIFA ZWANGSBREMSUNG!

In vorherigen Beiträgen berichtete ich über die Zugsicherung und Zwergsignale, mit diesem Beitrag wird diese Mini-Serie über Sicherheitseinrichtungen im Bahnbetrieb fortgesetzt.

Im Beitrag über die Zugbeeinflussung erläuterte ich mit welchen Systemen Fehler vom Lokpersonal erkannt und korrigiert werden können. Aber was passiert, wenn der Lokführer nichts macht? Also, gar nichts mehr?

Nach einer langen Nachtschicht mit unangenehmen Schichtübergang kann es durchaus vorkommen, das die Konzentration vom Lokpersonal abnimmt. Reagiert ein Lokführer z.B. auf ein Signal nicht, greift grundsätzlich die Zugbeeinflussung ein und bringt dem Zug zum halten.

Dieses System „überprüft“ aber die Handlungsfähigkeit eines Lokführers nur, wenn ein Signal passiert wird. Auf offener Strecke zwischen Signalen ist sie machtlos. Und da die Zugbeeinflussung im Rangierbetrieb komplett ausgeschaltet ist, bringt sie dort selbstverständlich auch nicht viel.

Falls also der Lokführer plötzlich Handlungsunfähig wird, z.B. eingeschlafen ist, wird Sicherheitsfahrschaltung aktiv, kurz Sifa genannt. Dieses System überprüft einerseits die Präsenz des Lokführers, und in regelmässigen Abständen dessen Aufmerksamkeit. Die genaue Funktionsweise unterscheidet sich von Land zu Land, aber das Grundprinzip ist dasselbe. Spezifisch in diesem Beitrag werden wir die Schweizer Ausführung behandeln.

Präsenzkontrolle
Sobald sich ein Triebfahrzeug in Bewegung setzt, muss im Führerstand ein Fusspedal durchgehend betätigt werden. Wird das Pedal während der Fahrt losgelassen, leuchtet als erstes eine Warnlampe auf. Ist drei Sekunden später das Pedal immer noch nicht gedrückt, ertönt ein akustisches Signal. Falls dieses Signal auch ignoriert wird, wird vom Fahrzeug eine Zwangsbremsung ausgelöst und der Zug kommt zum stehen.
Mit diesem Mechanismus kann also versichert werden das ein Lokführer Im Führerstand präsent ist.
Aber was passiert, wenn der Lokführer im Sitz eingeschlafen ist und sein Fuss trotzdem noch auf dem Pedal hat?

SiFa Warnlampe, Alstom H3 der SBB Cargo (Eigenes Foto)

Wachsamkeitskontrolle

In regelmässigen Abständen (30-60 Sekunden, je nach Fahrzeug) muss vom Lokführer seine Handlungsfähigkeit bestätigt werden. Dies geschieht automatisch, wenn irgendwelche Bedienelemente (Fahrthebel, Bremse, etc) betätigt werden. Wurde aber 30-60 Sekunden lang keine Bedienung ausgeführt, wird der Lokführer erneut mit einer Warnlampe und einem akustischem Signal aufgefordert, seine Handlungsfähigkeit zu bestätigen. Meistens kann dafür das Fusspedal kurz losgelassen und wieder gedrückt werden, oder manche Fahrzeuge sind auch mit Sifatasten am Fahrthebel ausgerüstet.

Nach der Bestätigung wird das SiFa zurückgesetzt, und die 30-60 Sekunden laufen wieder von vorne. Je nach Fahrzeug ist auch die zurückgelegte Distanz des Fahrzeuges ausschlaggebend für das SiFa. Das heisst, z.B. alle 1000 Meter muss die Handlungsfähigkeit bestätigt werden.

Plutowiki, CC BY-SA 3.0 https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0, via Wikimedia Commons

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